32. Spieltag: FV Dresden 06 Laubegast – OFC Neugersdorf 1:3 (0:0)

Sonntag, 18.5.2003
Mit einem souveränen 3:1-Erfolg beim Aufsteiger FV Laubegast sicherte sich der OFC zwei Spieltage vor Saisonende den Klassenerhalt in der NOFV-Oberliga Süd. Laubegast musste dagegen seine Feier zum "Oberligaerhalt" verschieben. Zwar haben die Schützlinge von Trainer Bernd Fröhlich sechs Punkte Abstand zu Abstiegsplatz 16 und das um 12 Treffer bessere Torverhältnis gegenüber dem VfB Chemnitz, "aber gefeiert wird erst, wenn rechnerisch alles klar ist", so Manager Torsten Mönch.
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Zum Feiern war bei den Laubegastern nach dieser Vorführung ohnehin kaum einem zumute. Die Gastgeber versuchten es mit einer "Defensivvariante". Fröhlich hatte schon in der Spielvorbereitung auf die Stärke der Neugersdorfer hingewiesen. Und offensichtlich war den Laubegastern angesichts der Führung der Cottbuser in Chemnitz "der Spatz in der Hand" lieber. Lediglich Sascha Lense sorgte im OFC-Strafraum für Gefahr. Auf der anderen Seite aber musste Robert Rinke, der für den verletzten Stammkeeper Thomas Weidner (Rippenprellung) zwischen den Pfosten stand, zweimal gegen Daniel Sigan klären (6., 23.), während René Behring seine Möglichkeiten (15., 39.) versiebte. "Mit dem Remis zur Pause waren wir schon gut bedient", gestand Mönch später ein.
Die Neugersdorfer knüpften in den zweiten 45 Minuten nahtlos an ihre Vorpausenleistung an. Begünstigt durch Laubegaster Abwehrfehler machten Karsten Haasler (57.) und Sebastian Miltzow (64.) innerhalb weniger Minuten alles klar.
Tor1 Tor2
Erst danach gaben die Gastgeber ihre Zurückhaltung auf, verkürzten durch Einwechsler Kohlschütter auf 1:2 (84.) - und wurden in der 90. Minute durch Behring klassisch ausgekontert.
Trainerstimmen:
Bernd Fröhlich (Dresden): "Ich bin maßlos enttäuscht von meiner Mannschaft. Wir haben bei den Gegentoren schülerhafte Abwehrfehler gezeigt. Im Sturm war bei uns ein Totalausfall. So kann man keine Spiele gewinnen."

Matthias Schulz: "Ein wichtiger, ein verdienter Sieg, der uns den Klassenerhalt sichert. Jetzt haben wir den einstelligen Tabellenplatz im Visier."
 
Dieter Kühnel zur Hauptseite